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Holz in 3 einfachen Schritten lasieren – so einfach & schön | eine Anleitung

20.03.2018 16:44

Die Grillsaison steht vor der Tür, d.h. JETZT ist der Zeitpunkt gekommen Ihren Garten auf Vordermann zu bringen. Ob Carport, Gartenhaus, Spielturm, Holzfenster, Gartenmöbel, Terrasse oder Holzzaun – je nach Witterung und Qualität brauchen diese alle 2 bis 5 Jahre eine frische Lasur. Aber auch bei der Renovierung von Türrahmen, Schränken, Fensterbänken und anderen Inneneinrichtungen wird Ihnen in dieser Anleitung geholfen.

Die Kosten für einen Fachmann ersparen wir Ihnen – lesen Sie jetzt wie:

Was bedeutet lasieren?

Holz arbeitet in Verbindung mit Feuchtigkeit. Es quillt, es schwindet, es schimmelt.
Um es vor UV-Strahlen, Feuchtigkeit und Pilzen zu schützen, können Sie es lackieren (eine oberflächliche Behandlung mit deckender Farbe) oder Sie lasieren. Holzlasur dringt tief in die Struktur des Holzes, um es lange, effektiv von Innen zu schützen.

Das Besondere an einer Lasur ist der optische Effekt:
Lasur erhält die Holzoptik, seine natürliche Maserung und Wertigkeit, sowohl optisch als auch haptisch. Aber Sie entscheiden über die „Holzart“. Zum Beispiel mit der Holzschutzlasur von Wilckens in 7 Farbtönen: Transparent schützt und erhält die Originaloptik Ihres Holzes oder Sie steigen um auf eine Kiefern-, Eiche-, Teak-, Mahagoni-, Nussbaum- oder Palisander-Optik (vgl. Bild von links nach rechts).
So eignet sich Lasur auch zum „Umlackieren“ alter Schränke oder anderer Inneneinrichtungsobjekte.

Wilckens Holzschutzlasur in 7 Farben

Schritt 1: Welche Materialien benötige ich zum Lasieren?

Lasieren ist einfach, aber die Qualität der Materialien entscheiden über das Ergebnis und ersparen Ihnen Ärger, Zeit und Aufwand. Für ein optimal zufriedenstellendes Ergebnis empfehlen wir Ihnen deswegen die Lasurpinsel in unserem Shop und die Wilckens Holzschutzlasur, erhältlich in 750ml, 2,5 Liter und 5 Liter.

Falls nicht bereits vorhanden, benötigen Sie, je nachdem welches Objekt Sie bearbeiten, also folgende Materialien:

  • Zum Abschleifen von lackiertem oder oberflächlich beschädigtem Holz haben Sie folgende Möglichkeiten:
    Exzenterschleifer für große Objekte wie den Carport.
    Heißluftfön + Spachtel für verwinkelte Objekte wie Türrahmen.
    Beize kann bis zu 10 Lackschichten auf einmal lösen.
    oder
    Schleifpapier Körnung 80-100 für alle handlichen Objekte.
  • Schleifklotz und Schleifpapier mit verschiedenen Körnungen:
    Für unbehandelte Innenmöbel feines Schleifpapier der Körnung 180.
    Für unbehandelte Außenmöbel mittelfeines Schleifpapier der Körnung 120.
    Für den Zwischenschliff benötigen Sie in jedem Fall Schleifpapier der Körnung 180.
  • Einen auf dem Etikett explizit ausgewiesene, breiten, flachen Lasurpinsel.
  • Etwa 1 Liter pro 12 m² Wilckens Holzschutzlasur pro Anstrich
    (bei starker Beanspruchung rechnen Sie bitte min. 250 ml/m² für 3 Anstriche)
  • Einen Holzstab zum Umrühren der Lasur

Schritt 2: Was muss ich beim Lasieren beachten?

Für einen effektiven Schutz, müssen alte Anstriche entfernt und die Oberfläche geschliffen und gesäubert werden, je nachdem wie ihr Holz vorbehandelt ist:

Unbehandeltes Holz
bereiten Sie mit einem mittelfeinen Schleifpapier der Körnung 120-180 (s.o.) vor.
Lasiertes Holz
schleifen Sie mit einem feinen Schleifpapier der Körnung 180 ab. Im Optimalfall frischen Sie die Lasur Ihrer Hölzer alle 2 Jahre so auf.
Lackiertes Holz
bedarf einer gröberen Vorbehandlung. Je nach Objektgröße und Verwinkelung der Flächen haben Sie in Schritt 1 bereits Ihre favorisierte Methode gewählt.

  1. Entfernen Sie grobe Partikel erst mit einer Bürste und schleifen Sie dann in Richtung der Holzmaserung.
  2. Entfernen Sie Reststaub vom Holz mit einem feuchten Schwamm. Mit der "Wässerung" werden gleichzeitig kleine Schäden im Holz ausgeglichen.
  3. Ehemals lackierte Objekte müssen nun noch, im feuchten Zustand, mit einer feinen 180er Körnung feingeschliffen werden.
  4. Lassen Sie das Holz vor dem nächsten Schritt trocknen.

Achtung!

  • Nadelhölzer wie Fichte oder Tanne sind anfällig für Blauschimmel. Hier empfehlt es sich, eine Holzgrundierung zum Schutz, vor dem Lasieren, aufzutragen. Die Holzgrundierung wirkt zudem imprägnierend.
  • Für inhaltsstoffreiche Holze wie Eiche oder Mahagoni, besonders wenn sie alt sind und hell gestrichen werden sollen, empfiehlt sich ein farbloser Holzisoliergrund, damit Harze, Wachse, Nikotin oder ähnliches nicht „durchbluten“ und zu gelblichen Verfärbungen führen.

Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen! Gratulation, der anstrengende Teil ist geschafft.

Schritt 3: Wie lasiere ich richtig?

Nun kommt der einfache Teil.

  1. Testen Sie farbige Lasur zuerst an einer kleinen, nicht sichtbaren Stelle um zu testen, ob Ihnen das Farbergebnis aus der Eigenfarbe des Holzes und der Lasur gefällt (einmal aufgetragen lässt sich das Ergebnis nicht so einfach rückgängig machen).
  2. Schützen Sie angrenzende Teile Ihres Objekts, die nicht lasiert werden sollen, vor der dünnflüssigen Lasur, indem Sie sie mit Kreppband abkleben (dieses wird entfernt, wenn die Lasur angetrocknet ist).
  3. Jetzt tragen Sie die Holzschutzlasur mit dem Lasurpinsel in langen Strichen in Richtung der Holzmaserung gleichmäßig, dünn auf der ganzen Fläche auf.
  4. Die Wilckens Lasur ist nach 5 Stunden grifftrocken und nach 12 Stunden überarbeitbar.
  5. Für ein edles Glanz-Finish bzw. zum Schutz vor Witterung ist eine 2. Lasur nötig. Dafür wird das Holz mit feinem Schleifpapier mit 180er Körnung erneut angeschliffen (Zwischenschliff), der Staub trocken entfernt und erneut lasiert.
  6. Für stark der Witterund ausgesetzte Möbel und Eichenholz empfiehlt sich ein 3. Anstrich, um eine geschlossene Oberfläche zu erzielen.

Wilckens Halzlasuren Gebinde-Ansicht

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